Kunststoff-Brettspiel: Topform - Das Rennen um die Zukunft

Reichle und Schenk & Schmidt zeigen auf der KPA ein Brettspiel, das die Auszubildenden beider Unternehmen entwickelt haben. Das Spiel mit der Bezeichnung „Top Form – Das Rennen um die Zukunft“ hat das Ziel, Wissen zum Thema Kunststoff zu vermitteln und Auszubildende für die Branche zu interessieren.

KPA-Aussteller entwicklen Brettspiel zur Ausbildungsförderung

Ohne Kunststoff wäre die Spielzeugwelt der Kinder ärmer. Sowohl die Maßhaltigkeit der Lego-Steine als auch die Formenvielfalt der Schleich-Tiere (um nur zwei von ganz vielen Beispielen zu nennen) regen die Fantasie von kleineren und größeren Kindern an.

Auf der KPA zeigen die Reichle Technologiezentrum GmbH und der Werkzeugbauer Schenk & Schmid ein Brettspiel, das spielerisch Wissen rund um das Thema Kunststoff vermittelt. Zugleich soll „Top Form – Das Rennen um die Zukunft“ die Fantasie von Jugendlichen dazu anregen, einen Ausbildungsplatz in der Kunststoffindustrie zu suchen.

Enge Zusammenarbeit bei der (Spiele-)Entwicklung

Die Auszubildenden der beiden Unternehmen arbeiteten bei der Entwicklung des Spiels eng zusammen – und berücksichtigten dabei neben den technischen Aspekten für die spätere Umsetzung auch subjektive Faktoren wie Spielspaß, Greifkomfort der Spielfigur und das Erscheinungsbild des Spielbretts.

Im steten Austausch mit ihren „Kollegen“ wählten die Auszubildenden zunächst das Grundlayout des Spielbretts: Eine Polygonstruktur (Vielecke) erzeugt auf dem Spielbrett dreidimensionale Bereiche. In die erhabenen Stellen wird eine Textur eingebracht. Das zeigt die Möglichkeiten der Lasertexturierung, mit der man selbst im dreidimensionalen Raum Strukturen in beliebiger Größe und Ausführung auf die Oberflächen einbringen kann. Um eine optische Unterscheidung der einzelnen Bereiche zu erzeugen, werden die Polygone durch Feinstrukturen getrennt und die Spielfelder in der hauseigenen Polierabteilung auf Hochglanz poliert.

Die Auszubildenden von Schenk & Schmid haben – wiederum im Austausch mit den Auszubildenden des Partnerunternehmens – die Spielfigur gestaltet. Dank ihrer taillierten Form ist sie gut greifbar und dank der optimalen Positionierung des runden Auswerfers auf der eckigen Seite der Spielfigur auch einfach entformbar.

In weiteren Projektschritten wurden die einzelnen Komponenten abgestimmt. So musste die Mindesteinbauhöhe der für die Umsetzung vorgesehenen Maschine, aber auch Aspekte wie Kunststoffschwund, Position der Formtrennung und die Festlegung des optimalen Anspritzpunktes beachtet werden. Um verschiedene Kennzeichnungen der Spielfiguren zu ermöglichen, wurde das Werkzeug mit einem auswechselbaren Auswerferstift ausgestattet.

Soweit die Beschreibung. „Live“ kann man das Spiel auf der KPA sehen – an den Ständen B32 und C31 und an einem separaten Stand für die Ausbildungsförderung im Foyer. Die „Spielmacher“ stehen dort gern für Fragen zur Verfügung.

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