Erster Thementag: Neue Materialien und Oberflächen

Der erste, vom Kunststoff-Institut Südwest organisierte Thementag am 10.3.2020 steht unter dem Motto: „Neue Materialien, Verfahren und Oberflächen für die Kunststoffverarbeitung“.

Der Eingangsvortrag „Spritzgießen 2025 – was auf den Verarbeiter und Formenbauer zukommt“ gibt einen Überblick über neue Materialformulierungen, Werkzeugtechniken und Herstellverfahren der Spritzgusstechnik.

Weitere Vorträge stellen neue Oberflächentrends vor. Hier stehen Printed Electronics, das Lackieren im Werkzeug, Easy-to-Clean-Oberflächen und der Digitaldruck im Vordergrund. Ebenso werden die von OEM gewünschten „Oneshot units“ mit brillanten Oberflächen ohne Nachbehandlung als freifallendes Bauteil diskutiert.

Ein aktuelles Thema eines Expertenvortrags ist der Einsatz der Schäumtechnik zur Herstellung langer Fließwege, dünner Bauteile, Gewichtsreduzierung und schlierenfreier Oberflächen auch ohne Sonderverfahren. Wenn es um hochwertige und effiziente Bauteilherstellung geht, müssen auch die Spritzgießwerkzeuge angesprochen werden, die zur wesentlichen Qualität der Bauteile beitragen. Hier können generativ hergestellte Formeinsätze einen Mehrwert darstellen, über die in einem weiteren Vortrag berichtet wird.

Zweiter Thementag: Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft

Wie gelingt der Einstieg in die Kreislaufwirtschaft? Welche Nachhaltigkeitskonzepte gibt es, welche sind tragfähig? Diese Diskussionen werden in der gesamten Kunststoffbranche geführt. Beim Thementag des SKZ am zweiten Messetag, dem 11.3.2020, informieren Experten aus erster Hand über den Stand der Dinge und zeigen konkrete Beispiele auf.

Werfen Sie hier einen Blick in das vollständige Vortragsprogramm.

Kunststoff-Institut Südwest (KISW): Praxisorientierte Lösungen

Das Kunststoff-Institut Südwest versteht sich als Ansprechpartner für die spritzgießtechnische Verarbeitung von Kunststoffen und die daraus resultierenden Fragestellungen. Die intensive Zusammenarbeit mit den Lüdenscheider Kollegen bündelt Kompetenzen, die bei Kundenprojekten zielführend und praxisgerecht zur Verfügung gestellt werden. Das Institut betreut seine Kunden entlang der gesamten Wertschöpfungskette von der Extrusion kundenspezifischer Materialformulierungen, den Spritzgießprozess, über hauseigene Werkzeugbeschichtungen bis hin zum akkreditierten Prüflabor.

Marktrelevante Themen werden aufgegriffen, als Dienstleistung angeboten oder über praxisgerechte Verbundprojekte an einen großen Kundenkreis weitervermittelt.

Kontakt: www.kunststoff-institut-suedwest.de

 

SKZ: Wissen rund um den Kunststoff vermitteln und erweitern

Mit mehr als 430 Mitarbeitern, einem Jahresumsatz von über 40 Mio. € und mehr als 410 Mitgliedsfirmen im Förderverein ist das 1961 gegründete Süddeutsche Kunststoff-Zentrum (SKZ) mit Hauptsitz in Würzburg in der Kunststoffbranche bestens bekannt. Es vermittelt Wissen rund um den Kunststoff und zu interdisziplinären Themen – u.a. mit Kursen und Lehrgängen, aber auch mit dem Themen auf der KPA.

Darüber hinaus betreibt das SKZ eigene Forschung und Entwicklung mit direktem Praxisbezug. Hier werden zum Beispiel Materialien entwickelt, Produktionsprozesse und Bauteileigenschaften verbessert und unter ökonomischen und ökologischen Aspekten bewertet. Die Forschungsergebnisse dienen direkt der betrieblichen Praxis und haben das Ziel, Qualität, Effizienz und Wettbewerbsfähigkeit der Kunststoffverarbeiter zu steigern.

Kontakt: www.skz.de