Das Kunststoff-Netzwerk Franken wurde 2003 auf Initiative verschiedener kunststoffverarbeitender Betriebe und Werkzeugbauunternehmen gegründet. Der Verein hat sich das Ziel gesetzt, durch Kooperationen auf verschiedenen Gebieten die Wettbewerbsfähigkeit der einzelnen Unternehmen zu erhöhen und durch gemeinsame Außendarstellung zur Verbesserung des Images der Kunststoffbranche beizutragen.

Ursprünglich rekrutierten sich die Mitglieder des Netzwerks ausschließlich aus der Kunststoffindustrie der Region. Heute engagieren sich Unternehmen aus ganz Deutschland sowie Österreich, der Schweiz und den Niederlanden im Kunststoff-Netzwerk Franken, das mehr als 200 Mitglieder zählt. Sie repräsentieren den gesamten Wertschöpfungsprozess der Kunststoffverarbeitung – vom Granulathersteller über den Werkzeugbauer bis zum Verarbeiter.

Das Besondere am Kunststoff-Netzwerk Franken ist, dass es nicht nur der Geschäftsführungsebene, sondern auch den Fachleuten aus den Unternehmen eine Plattform für ihren jeweiligen Tätigkeitsbereich bietet und damit die Möglichkeit schafft, unternehmensübergreifende Synergieeffekte zu nutzen. So kann der Werkzeugbauexperte eines KMU, der in seinem Unternehmen meist als Einzelkämpfer wirkt, auf ein persönliches Kontakt- und Wissensnetzwerk zurückgreifen. Analog gilt dies für alle Technikbereiche, die u.a. in sechzehn Arbeitskreisen organisiert sind, die sich regelmäßig treffen.  Das Spektrum reicht hier von A wie Additiver Fertigung und Aus- und Weiterbildung bis W wie Werkzeuge/ Werkzeugbeschichtungen.

Seit 2009 nimmt die Aus- und Weiterbildung neben den technischen Aspekten der Kunststoffverarbeitung eine zusätzliche Schlüsselposition im KNF ein. Auslöser war der demographische Wandel, der es immer schwieriger macht, qualifizierte Auszubildende, aber auch Fachkräfte zu bekommen. Mit der Initiative „Faszination Kunststoff“ hat das Netzwerk auf diese Entwicklung reagiert.

Und ganz generell gilt für die Mitglieder die Devise: Aktiv mitmachen! Hans Rausch, Geschäftsführer des Netzwerks: „Das ist wie bei der Mitgliedschaft in einem Fitness-Studio: Allein durch die Zahlung des Mitgliedsbeitrag entsteht noch kein Nutzen. Der Effekt tritt erst ein, wenn man die Angebote auch regelmäßig nutzt und damit die eigenen Fähigkeiten verbessert. Deshalb sind wir ein sehr aktives Netzwerk.“ Das wird auch außerhalb der Kunststoffbranche registriert: Das KNF wurde als einziges Netzwerk schon zweimal mit dem Kompetenznetzepreis des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie ausgezeichnet.

Facts & Figures

Das Kunststoff-Netzwerk Franken wurde im Jahr 2003 auf Initiative verschiedener kunststoffverarbeitender Betriebe und Werkzeugbauunternehmen gegründet. Heute sind mehr als 200 Mitgliedsfirmen, die längst nicht nur aus der Region stammen, im Netzwerk aktiv. In Arbeitskreisen tauschen die Mitglieder Wissen zu technischen und unternehmerischen Themen aus, und in den vergangenen Jahren ist die Öffentlichkeitsarbeit u.a. in Schulen und auf Ausbildungsmessen zur wichtigen Aufgabe geworden. Auf der KPA stellt das Kunststoff-Netzwerk Franken in diesem Jahr zum ersten Mal aus.

Kontakt:  www.kunststoff-netzwerk-franken.de

Bildquelle. Kunststoff-Netzwerk Franken e.V.