Mit rund 100 Mitarbeitern ist die Klaus Kunststofftechnik GmbH in Aitrach schon eine respektable Größe im mittelständisch geprägten Markt der Kunststoffverarbeiter. Als typischer Mittelständler wird sie – in zweiter Generation – von der Gründer- und Inhaberfamilie geleitet. Das Unternehmen positioniert sich im Wettbewerb unter anderem mit dem Anspruch, im Projektgeschäft immer einen ganzheitlichen Ansatz zu verfolgen.

Als Systemlieferant bietet Klaus Kunststofftechnik den Kunden einen Full-Service – von der ersten Beratung bis zum fertigen Produkt. Den Schwerpunkt bilden dabei das Thermoformen und Spritzgießen von thermoplastischen Kunststoffen. Dabei betont das Unternehmen, dass es sich nicht nur als Partner für große Fertigungslose sieht, sondern auch auf kleine bis mittlere Serien ausgerichtet ist.

Die Kunden kommen aus verschiedenen Branchen einschließlich Automotive und Luftfahrt, so dass die entsprechenden Qualifizierungen vorliegen und das Know-how ebenso. Für die Automobilindustrie fertigt Klaus zum Beispiel Spritzgussteile in Class A-Oberfläche für das Kfz-Interieur.

Neben dem Spritzguss beherrscht das Unternehmen auch das Thermoformen und Schäumen. Die so gefertigten Komponenten werden zumeist noch weiter bearbeitet. Dafür bietet Klaus eine Vielzahl von Leistungen und Technologien wie die Baugruppen- und Systemfertigung, Werkzeugbau, sämtliche Fügetechniken, spanende Nachbearbeitung, Lackieren, Kaschieren und Bedrucken sowie das Hinterschäumen von Kunststoffbauteilen an.

Dabei wird, wie eingangs erwähnt, immer eine ganzheitliche Betrachtung gewählt. Deshalb empfiehlt das Unternehmen seinen Kunden, schon in der Designfindungsphase die Zusammenarbeit zu suchen. Denn dann können kunststofftechnische Aspekte berücksichtigt und die Bauteile unter technischen, funktionalen und kommerziellen Aspekten optimal konstruiert werden.

Parallel dazu geben die Experten von Klaus bereits erste Näherungen zur Kostenrechnung und zu Terminplänen ab. Target Costing und Übernahme der Gesamtverantwortung für ein Projekt sind ebenfalls Teil des Aufgabenpaketes. Einen großen Part der Beratungsphase nimmt die Frage nach der geforderten Wirtschaftlichkeit ein. Denn bei Klaus ist man überzeugt, dass der Grundstein für eine wirtschaftlich akzeptable Lösung bereits in der Beratung gelegt wird.

Wenn es an die Umsetzung der Produktidee geht, setzt sich die Prozesskette mit technischen Analysen, Prototypen, Qualifizierung von Werkstoffen, 3D-Konstruktionen und Machbarkeitsstudien fort. Dabei kommen moderne CAx-Technologien einschließlich FEM und Moldflow-Analysen zum Einsatz. Auf der KPA informiert das Standpersonal von Klaus die Besucher gern ausführlicher über die Zusammenarbeit mit den Kunden.

Facts & Figures

Seit mehr als 60 Jahren konzentriert sich die Klaus Kunststofftechnik GmbH auf die Verarbeitung von Kunststoffen zu hochwertigen Produkten für anspruchsvolle Kunden und Anwendungen – nicht nur in Großserien, sondern ebenso in kleinen bis mittleren Serien. Dabei steht immer der Grundsatz im Vordergrund, das Projekt ganzheitlich anzugehen und die Vorteile des Kunststoffs und des gewählten Verarbeitungsverfahrens  bestmöglich ausznutzen.

Kontakt: www.klaku.de