Die Globalisierung erhöht für Unternehmen aller Branchen den Wettbewerbsdruck. Zudem dreht sich die Innovationsspirale immer schneller, was von den Unternehmen Anpassungsfähigkeit und Flexibilität verlangt. Der hohe Kosten- und Zeitdruck erfordert von den Betrieben eine ständige Effizienzsteigerung. Eine Möglichkeit, um Kosten und die Durchlaufzeit von Projekten drastisch zu senken, ist ein hoher Grad an Standardisierung über die gesamte Prozesskette.

Im Produktlebenszyklus eines Spritzguss-Werkzeugs ist es wichtig, die Kosten ganzheitlich zu betrachten und über mögliche Einsparungen nachzudenken. Die Kosten eines Werkzeuges lassen sich in der Entwicklungsphase noch stark beeinflussen, während sie gegen Ende in der Serienproduktion kaum noch gesenkt werden können. Da der Konstrukteur die Bearbeitungsabfolge im Werkzeug bestimmt, liegt es in seiner Hand, wie die einzelnen Bearbeitungsstationen oder auch der Vorschub ausgelegt werden. In dieser Phase entscheidet sich maßgeblich, mit welchen Produktionsparametern das Werkzeug später in der Spritzerei arbeitet. Weiterhin entscheidet der Konstrukteur darüber, ob der Werkzeugaufbau aus lagernden Normplatten oder aus auftragsbezogenen Sonderplatten hergestellt wird. Je größer der Anteil an Normalien, desto höher ist der Prozentsatz der fix kalkulierbaren Kosten.

Hilfreich sind hierbei Fragestellungen wie, können Werkzeugkomponenten standardisiert werden? Wenn ja, welche Möglichkeiten gibt es, auf intern standardisierte Teile oder Werkzeugkonzepte zurückzugreifen? Könnten diese von einem externen Normalien-Hersteller beschafft werden? Hier gibt es viel Einsparpotenzial, um sich klare Wettbewerbsvorteile zu sichern.

Schneller am Ziel mit digitalen Assistenten

Durch die Verwendung von Normalien ergeben sich Einsparungen in allen Bereichen. Dies beginnt bei der schnellen und sicheren Vorkalkulation mit Hilfe von Online-Tools von Meusburger, wie der Aufbau-Assistent. Damit können alle notwendigen Komponenten für ein Projekt schnell und einfach zusammengestellt und für eine spätere Umsetzung gespeichert werden. CAD-Daten können vom Webshop oder Offline-Shop in alle gängigen CAD-Systeme mit wenigen Klicks exportiert werden. Dadurch hat der Konstrukteur mehr Zeit, um sich auf eventuell problematischeren Komponenten eines Werkzeugs zu konzentrieren.

Mit 86.000 zum Erfolg

Das Unternehmen bietet in seinen Webshop über 86.000 Artikel, die speziell auf die Kundenbedürfnisse zugeschnitten sind. Der Shop ist mittlerweile in 21 Sprachen sowohl online als auch offline verfügbar. So kann immer und überall direkt auf die Produkte zugegriffen werden. Die zahlreichen Assistenten ersparen dem Konstrukteur zudem einige mühsame Auswahlprozesse.  Beispielsweise kann mit der Auswahlhilfe für Klinkenzüge anhand der Angabe von wenigen individuellen Variablen der richtige Klinkenzug gefunden werden.

Der Einfluss von Normalien auf die Produktkosten.

Bildquelle: Meusburger

Fact & Figures

Die Meusburger Group ist ein führender Hersteller von hochwertigen Normalien für den Werkzeug-, Formen- und Maschinenbau. Zur Gruppe gehören neben Meusburger auch die PSG Plastic Service GmbH, die Heißkanal- und Regeltechnik für die Herstellung von Kunststoffprodukten entwickelt, produziert und vermarktet. Segoni GmbH bietet als Teil der Gruppe Lösungen zur effizienten Unternehmenssteuerung im Bereich ERP/PPS-Software für Produktionsunternehmen im gesamten DACH-Raum. Sowohl das Produkt- als auch das Dienstleistungsangebot ist dabei auf die Anforderungen der Kunden aus dem Werkzeug-, Formen- und Maschinenbau abgestimmt. Die WBI Wissensmanagement Meusburger Guntram GmbH hat sich auf wissensorientierte Managementmethoden spezialisiert.

Kontakt: www.meusburger.com